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pax christi

menschen machen frieden - mach mit.

Unser Name ist Programm: der Friede Christi. 

pax christi ist eine ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche. Sie verbindet Gebet und Aktion und arbeitet in der Tradition der Friedenslehre des II. Vatikanischen Konzils. 

Der pax christi Deutsche Sektion e.V. ist Mitglied des weltweiten Friedensnetzes Pax Christi International.

Entstanden ist die pax christi-Bewegung am Ende des II. Weltkrieges, als französische Christinnen und Christen ihren deutschen Schwestern und Brüdern zur Versöhnung die Hand reichten. 

» Alle Informationen zur Deutschen Sektion von pax christi

FriedensDekade

FriedensDekade in Gelnhausen

Ökumenische FriedensDekade legt neues Jahresmotto fest

Das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekadehat auf seiner Novembertagung in Kassel das Jahresmotto für das Jahr 2020 festgelegt. „Umkehr zum Frieden“ lautet das neue Motto, unter dem im kommenden Jahr vom 8. -18. November 2020 vierzig JahreFriedensDekade begangen wird. Mit dem Motto „Umkehr zum Frieden“ greifen die Trägerorganisationen zum vierzigjährigen Jubiläum der Ökumenischen FriedensDekade verschiedene Friedensthemen auf, die in den vergangenen Jahrzehnten im Mittelpunkt der zehntägigen FriedensDekaden standen und noch heute aktuell sind. So steht das Motto für die als dringend angesehene Änderung einer Politik in Deutschland und weltweit, die immer stärker auf Gewalt und militärische Stärke setzt. Die aktuellen Erhöhungen des Militärhaushaltes durch die Bundesregierung oder der geplante Ausbau der militärischen Schlagkraft der Europäischen Union stehen für die Organisatoren der Ökumenischen FriedensDekade für ein vorherrschendes Sicherheitsdenken, das langfristig nicht für mehr Frieden, sondern für mehr Gewalt und militärisches Eingreifen stehen dürfte. „Was wir dringend benötigen, ist ein Umdenken weg von einer reinen Sicherheitspolitik hin zu einer zivilen Friedenspolitik, eine ‚Umkehr zum Frieden‘, wollen wir die globalen Konflikte und Probleme nachhaltig lösen“, ist Jan Gildemeister, Vorsitzender der Ökumenischen FriedensDekade e. V., überzeugt.Zu den Themenfeldern, die im Jahr 2020 von der Ökumenischen FriedensDekade in Informations-und Aktionsmaterialien erarbeitet und in Friedensgebeten, Gottesdiensten sowie zahlreichen Veranstaltungen aufgegriffen werden, gehören zum Beispiel die Forderung nach der Ratifizierung des Atomwaffenverbotsvertrags, die fortschreitende Entwicklung sowie der Einsatz autonomer Killersysteme, die verschärfte Abschottungspolitik Europas und auch der zunehmende Nationalismus und Rassismus, die zu einer Polarisierung der Gesellschaften führen.

„Wir möchten sichtbar machen, dass über einen respektvollen Umgang miteinander wie über eine von gegenseitiger Anerkennung geprägten Diskussions-und Streitkultur gesellschaftliche Konflikte mit friedlichen Mitteln bearbeitet werden können, ohne sich einer Hasssprache oder Totschlagargumenten zu bedienen“, erläuterteMarina Kiroudi, Vertreterin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK). Aber auch Themen wie diesich zuspitzende Konflikteim MittlerenOsten, die Frage nach sozialer Gerechtigkeit weltweit oder nach den Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt, werden Themenfelder der kommenden FriedensDekade sein.

Als biblische Bezugsquellenwurden die Verse 9-21 aus Kapitel 12 des Römerbriefes (Vers 21: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.“)aus dem Neuen Testament und die Verse 31+32 aus dem Kapitel 18 des Propheten Hesekiel (Vers 32: „Denn ich habe kein Gefallen am Tod dessen, der sterben müsste, spricht Gott der Herr. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben.“)ausgewählt.Im Rahmen einesbundesweiten Plakatwettbewerbs wird nun bisEnde Januar2020ein zentrales grafisches Motiv für das Jahresmotto „Umkehr zum Frieden“ gesucht.Das grafische Motiv wird in Verbindung mit dem Motto als Plakat genutzt und als zentrale

 

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